Krashkarma stehen nicht nur für Crash und Spaß, nein sie sind noch viel mehr: Einfach zwei tolle Akteure auf ihrer „Enter The Exit Tour 2026“. Da ist auch egal ob die Location groß oder klein oder sich nur wenige Besucher zu den Events verirren: Die Zwei wissen einfach, was sie ihren Fans schuldig sind.
So gesehen auch am 28. Oktober in dem beschaulichen Rahmen des Z87 – Kellers in Würzburg. Die Location selbst ist schon auf wenige Besucher ausgelegt. Doch trotzdem tat das der Stimmung kaum einen Abbruch. Selbst als die Vorband Jack Torrance für den Abend abgesagt hatte, war das auch kein Weltuntergang.
Ganz nach dem Motto „Jetzt erst recht!“ ging es dann mit vollem Elan, viel Spaß und Motivation in das Konzert. Allein der Einstieg um 21 Uhr war schon ein Erlebnis. Niki Skistimas, ihres Zeichens Sängerin und Schlagzeugerin, spazierte im Dunkeln mit einer Trommel durch das Publikum – einzig erhellt von einem Spot. Doch das war der einzige atmosphärische Moment am Abend des 28.10.
Denn jetzt ging es Schlag auf Schlag weiter. Niki und und Ralf (WIZO) lassen einen Kracher nach dem anderen auf die Fans los. Gone, 15 Minutes Of Pain, Wake Them Up, Footsteps Of A Lemming, Falling To Pieces, Strike First, Tap Dancing Through Minefields, Voodoo Devil Drums, The One Who Knocks (Breaking Bad), Voodoo Dolls, Killing Time oder Stranded. Dabei wird gepogt, gehüpft, getanzt und das Publikum animiert, als gäbe es kein Morgen. Ralf prangert noch die KI in der Musikbranche an und betont, dass bei ihnen „alles live ist. Und dass da auch mal falsche Noten mit dazugehören“. Was natürlich von den Fans keinen interessiert. Wer so viel Energie, Lebenslust und Spaß mitbringt und sich für jeden Besucher den buchstäblichen A… aufreißt, der hat es einfach verdient, dass er gefeiert wird. Die Naturgewalt hat halt wieder zugeschlagen – und Würzburg ist immer noch im Krashkarma – Fieber.
