The Amity Affliction haben am vergangenen Samstag, den 03. Oktober, ihre größte Headliner- Show in München um 21:15 Uhr abgehalten. Die Tonhalle war brechend voll. Die 3000 feierten die Post – Hardcore Band aus Australien enthusiastisch.
Ohne viel Schnörkel haben die US-Boys ihr Set abgehalten. Sie lobten dabei die tolle Stimmung und die Treue ihrer Fans und gingen auch auf das Thema „Mentale Gesundheit“ ein. Ob wohl deshalb Linkin Park mit „In The End“ als Einleitungsmusik gespielt wurde? Immer noch ist die Tragödie um Chester Bennington omnipräsent – und das Thema wichtiger denn je.
Die Band um Sänger Joel Birch (Growls/Scream) und den seit 2025 neu dazugewonnen Clean – Singer und Bassist Jonny Reeves wies darauf hin, dass keiner allein damit ist und sich immer Hilfe holen kann. Eindrucksvoll verstärkt durch den Song „All Fucked Up“. Aber auch sonst gab es einen Kracher nach den anderen: Pittsburgh, Drag The Lake, Like Love, Bleed, Heaven Sent, It´s Hell Down Here, All That I Remember oder als Zugaben Death´ s Hand und Soak Me In Bleach.
Lediglich nur drei Nummern gab es vom neuen Album, House Of Cards, Afterlife – mit Varials Sänger Skyler Conder als stimmliche Unterstützung – und Kickboxer. Diese fügten sich aber gut in das Billing ein und Crowdsurfing und Circle Pits beherrschten den Abend. Reeves klatschte noch die erste Reihe ab, bevor der Abend um ca. 22:20 Uhr endete.
Im Vorfeld waren noch drei Vorbands am Start: Orthodox, Varials und Silent Planet. Den Beginn machten um 18 Uhr Orthodox, eine US -Metalcore Band, die uns gut gefiel und auch gut das Publikum, das da schon zahlreich vertreten war, gut aufmischte.
Ihnen schlossen sich gegen 18:45 Uhr Varials an, auch eine Metalcore – Combo aus Philadelphia, die gut im Fahrtwasser von Orthodox mitschwamm, aber uns leider nicht abholte. Genauso wenig wie die letzte Supportband, Silent Planet, die sich auch dem Metalcore/Post-Hardcore verschrieben haben aber gesanglich mehr auf die höheren Töne setzten, für uns nicht ganz passend. Aber bei Amity Affliction waren wir uns alle wieder einig – die wurden von allen gefeiert.
